Das DISS wird 35 Jahre!

 

Das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung feiert in diesem Jahr seinen 35. Geburtstag. Im Zentrum seiner Arbeit stehen und standen vor allem Studien zu Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus. Auch Fragen um Krieg und Frieden finden Eingang in die Forschungen des DISS.

Das DISS hat in den vergangenen 35 Jahren zahlreiche Forschungsprojekte durchgeführt und viele Bücher und Broschüren veröffentlicht. Es hat ein umfangreiches Archiv extrem-rechter Publikationen aufgebaut.

Mit seinem Analyseansatz der Kritischen Diskursanalyse (KDA) hat sich das Institut weit über Duisburg hinaus einen Namen gemacht. Seine Ausarbeitungen zum völkischen Nationalismus bieten eine umfassende Grundlage für die Rechtsextremismus-Forschung.

Zu den jüngeren Forschungsinhalten gehören die Kontinuierliche Beobachtung des Fluchtdiskurses in deutschen Medien (2015-2022), das Projekt FoNa21 (Forschungsnetzwerk Antisemitismus im 21. Jahrhundert), in dem untersucht wird, inwieweit Jüdinnen und Juden durch anti-jüdische Darstellungen in ihrer Religionspraxis beeinflusst werden und das Projekt  #120Dezibel: Frauenrechte oder Antifeminismus? ,dass populistische Diskursstrategien der extremen Rechten  sowie die Ethnisierung von Sexismus im Rechtspopulismus nachgeht.

Auch in den nächsten Jahren sollen die Arbeitsschwerpunkte des DISS in der Weiterentwicklung des methodischen und inhaltlichen Instrumentariums liegen, mit dem Ausgrenzungsdiskurse erfasst und kritisiert werden können. (ado/08.12.22)

Mehr Infos über das Institut erfahren Sie auf der DISS-Webseite.

Kontakt zum DISS: Telefon 0203 – 20249

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