Von Agenda 2030 zu Afrika 2063 – Eine Zoom-Reihe mit Schwerpunkt Nachhaltige Entwicklung

Wir leben in Zoom-Zeiten. Noch nie fanden so viele digitale Veranstaltungen statt, wie in den letzten Monaten. Bereits vier Mal haben sich Interessierte getroffen, um am Projekt „Von Agenda 2030 zu Afrika 2063 – Aktiv werden, Beitrag leisten“ teilzunehmen. Organisiert wurde bzw. wird die Reihe von Bunmi Bolaji, Interkultureller Promotor für die Region Ruhrgebiet im Eine Welt Netz NRW.

Wir sprachen mit ihm über das Projekt.

Bunmi, was hat dich dazu bewogen, diese Veranstaltungsreihe zu starten?

Das Projekt „Von Agenda 2030 zu Afrika 2063 – Nachhaltige Entwicklung beginnt mit mir – Aktiv werden, Beitrag leisten“ wurde dem langen Titel nach eigentlich als Analogveranstaltungsreihe konzipiert. Dank COVID-19 haben wir das Vorhaben digital umstellen müssen. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW für ihre Unterstützung dabei. Bei dem Projekt handelt es sich um eine Plattform für Information, Sensibilisierung, Motivation und Kapazitätsbildung, das am Ende zum persönlichen Handeln in Punkto „Nachhaltige Entwicklung“ führen soll. Da die Reihe sich an Menschen mit Afrikanischer Migrationsbiografie richtet, wurde Afrika 2063 als Ergänzung zu Agenda 2030 in Zusammenhang gebracht.

Ist die Veranstaltungsreihe demnach nur für Menschen afrikanischer Abstammung?

Unsere Hauptzielgruppe sind, wie schon erwähnt, Menschen mit Afrikanischer Migrationsbiografie, vor allem möchten wir die Jüngeren erreichen, die sich mit dem Thema nachhaltige Entwicklung noch nicht richtig auseinandergesetzt haben. Aber natürlich steht die Teilnahme auch allen anderen offen, die sich vom Thema angesprochen fühlen und in der Gesellschaft etwas verändern wollen.

Was sollen oder können sie aus der Teilnahme lernen/mitnehmen?

Zunächst geht es darum, sich in kollegialen Rahmen inhaltlich mit Agenda 2030 und Afrika 2063 auseinanderzusetzen. Darüber hinaus sollen im Verlauf der Veranstaltung Handlungsinstrumente kennengelernt werden. Daraus soll am Ende eine „Mitmachzentrale“ als Plattform zur Abwicklung von Handlungsideen und Projekten entstehen, mit kollegialer Beratung, Kapazitätsbildung und Vernetzung mit Förderinstitutionen.

Bisher hat die Veranstaltung 4 Mal stattgefunden. Wie sind die Schwerpunkte verteilt?

Die Schwerpunkte der bisherigen vier digitalen Veranstaltungen sind

  • Animierung zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit Agenda 2030 und Afrika 2063
  • Sensibilisierung zu Notwendigkeit und Möglichkeiten des Engagements und des Handelns
  • Vernetzung mit Gleichgesinnten, sowie mit relevanten Förderinstitutionen und Akteuren der EZ

Welche Förderinstitutionen haben bisher ihre Angebote vorgestellt?

Institutionen wie Oikocredit und Schmitz Stiftung sind relevante Akteure der Entwicklungszusammenarbeit, vor allem was Nord-Süd Engagement anbelangt. Es ist daher wichtig, sie und ihre Leitlinien zu kennen, wenn man später ein eigenes Projekt plant. Beide waren schon zu Gast bei uns in der Reihe. Auch mit Engagement Global werden wir eine Veranstaltung durchführen.

Nun wurde die Reihe ja eher aus der Not heraus als digitales Format entwickelt. Wie hat das bisher geklappt?

Das digitale Format hat bisher gut funktioniert, weil es partizipativ geplant und durchgeführt wurde. Die Termine der Online-Videokonferenzen wurden per Doodle abgestimmt und der Prozess im Vorfeld abgestimmt. So langsam verfestigt sich eine Kerngruppe von Interessierten, und es ziehen immer wieder neuen auch dazu. Auch wenn das digitale Format kein Ersatz für das Analoges ist, hat dieses den Vorteil, dass es immer wieder gezielt, interaktiv und sportlich gearbeitet wird.

Wann  ich mich für die Reihe interessiere, wie kann ich mitmachen?

Die Doodle-Abstimmung der nächsten Veranstaltung wird bald erfolgen. Bis dahin können Interessierte sich per Mail bei uns im DARF e.V. unter info@darf-ev.de melden.

Juli 2020/ado

Im Netz

Partner

Träger der Fachstelle Empowerment und Interkulturelle Öffnung

Die Fachstelle ist Teil des Eine-Welt-Promotorinnen-Programms

In Zusammenarbeit mit dem

Gefördert von

im Auftrag des

und der Landesregierung NRW