Migrafrica lud zum Seminarwochenende in Bonn ein

Unter dem Motto „Migrantenorganisationen für mehr politische Partizipation stärken“ trafen sich vom 07. Bis zum 09. Juli Akteure aus NRW in Bonn zu einem Seminarwochenende. Das Wochenende wurde vom Verein Migrafrica organisiert.
Ziel des Wochenendes war, die Teilnehmer*innen in ihrem Engagement zu stärken und gemeinsam Strategien zu erarbeiten, wie Migrantenorganisationen (MSO, MDO) ihr soziales und entwicklungspolitisches Engagement ausbauen, und die aktive Teilhabe ihrer Mitglieder fördern können.

Vortrag von Eine Welt Promotorin Tina Adomako

Mehrere Inputs befassten sich mit der historischen und aktuellen Migrationsgeschichte und deren Folgen. Serge Palasie, Eine Welt Promotor für Flucht, Migration und Entwicklung forderte eine neue Anerkennungs- und Erinnerungspolitik als Voraussetzung für mehr politische Partizipation von Migranten. Joyce Muvunyi vom European Network of African descent (ENPAD) zeigte anhand von konkreten Beispielen, wie Vereine ihre Botschaften an die Öffentlichkeit bringen können. Tina Adomako, Eine Welt Promotorin für Empowerment und interkulturelle Öffnung ging auf die wichtige Bedeutung von Zuwanderung für Deutschland ein. Zwar gäbe es viele Herausforderungen, doch die Vorteile der Zuwanderung für die Gesellschaft überwögen. Mit guten sozialen Projekten, die Migrant*innen zur aktiven Teilnahme motivieren, kann man positive Signale in die Gesellschaft senden.

Abraham Nida informiert über  Fördermöglichkeiten

 

Abraham Nida, Gründungsmitglied von Migrafica zeigte auf, welche europäischen Fördermöglichkeiten zur Verfügung stehen, um die Arbeit und Projekte von MSO/MDO zu finanzieren, während Bibusa Washington Wißeman auf die Möglichkeiten der Social Entrepreneurship hinwies.

Das Seminarwochenende bot auch Gelegenheit zum aktiven Netzwerken. Die Teilnehmer*innen stellten sich, ihre Vereine und deren Arbeitsschwerpunkte vor und diskutieren Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

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