Uni Osnabrück sucht wissenschaftliche Mitarbeiter*innen: „Produktion von Wissen über Migration“

Am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt drei Stellen als

 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen/wissenschaftliche Mitarbeiter (Entgeltgruppe 13 TV-L, 70 %)

 im Rahmen der aus dem Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung finanzierten Nachwuchsgruppe ›Die wissenschaftliche Produktion von Wissen über Migration‹

 für fünf Jahre zu besetzen.

Die interdisziplinäre Nachwuchsgruppe ›Die wissenschaftliche Produktion von Wissen über Migration‹ untersucht die Produktion und Zirkulation von Wissen über die räumliche Bewegung von Menschen an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Im Zentrum der gemeinsamen Arbeit steht die kritische Reflexion von Ordnungskategorien, Begriffen und Daten, die den Umgang mit Migration und Mobilität anleiten und strukturieren, aktuell wie historisch. Die Nachwuchsgruppe nimmt dazu Anregungen aus der neueren Wissens- und Wissenschaftsforschung auf. Sie untersucht die Produktion von Migrationswissen als einen situierten, in spezifische Praktiken, Netzwerke und Institutionen eingelassenen Prozess. Ein besonderes Interesse gilt dabei transnationalen Austauschbeziehungen und Akteuren.

 Ihre Aufgaben:

·      Entwicklung und Bearbeitung eines innovativen Einzelprojekts im Rahmen der aus insgesamt fünf wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Promovierende und PostDocs) bestehenden Nachwuchsgruppe ›Die wissenschaftliche Produktion von Wissen über Migration‹

·      Entwicklung und Bearbeitung gemeinsamer Forschungsaktivitäten der Nachwuchsgruppe

·      Konzeptionelle und inhaltliche Kooperation mit den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am IMIS, vor allem aus den Disziplinen Geographie, Geschichtswissenschaft, Rechtswissenschaft und Soziologie

 Einstellungsvoraussetzungen:

·      überdurchschnittlich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in den Sozial-, Kultur-, Geistes- oder Rechtswissenschaften

·      bei der Bewerbung als PostDoc:
sehr gute Promotion in einer sozial-, kultur-, geistes-  oder rechtswissenschaftlichen Disziplin

·      sehr gute Kenntnisse der Migrationsforschung, ihrer Theorien und ihrer empirischen Methoden

·      sehr gute Englischkenntnisse und gute Deutschkenntnisse

 Idealerweise verfügen Sie über:

·      Arbeitserfahrung in kollaborativen wissenschaftlichen Projekten

·      Erfahrung und Bereitschaft zur interdisziplinären und internationalen Forschung

·      Leidenschaft für die kritische Reflexion der eigenen Wissensproduktion

·      hohes Kommunikationsvermögen

Geboten wird:

·      einen interdisziplinären Arbeitszusammenhang an einem national und international etablierten und bestens vernetzten Forschungszentrum, das diversitätsbewusst agiert

·      die Gelegenheit zur Weiterentwicklung, Diskussion und Umsetzung von innovativen Forschungsideen und Forschungsperspektiven

 Als zertifizierte familiengerechte Hochschule setzt sich die Universität Osnabrück für die Vereinbarkeit von Studium oder Beruf und Familie ein.

 Die Universität Osnabrück will die berufliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern besonders fördern. Daher strebt sie eine Erhöhung des Anteils des im jeweiligen Bereich unterrepräsentierten Geschlechts an.

 Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 Neben den üblichen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, ggf. Publikationsverzeichnis und Verzeichnis der Lehrveranstaltungen, akademische Zeugnisse) fügen Sie eine Skizze eines Promotions- oder PostDoc-Projekts im Rahmen der Nachwuchsgruppe ›Die wissenschaftliche Produktion von Wissen über Migration‹ von etwa 1.500 Wörtern bei.

Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 24.02.2019 in digitaler Form (zusammengefasst in einem einzelnen PDF im Umfang von max. 5 MB) an: imis@uni-osnabrueck.de.

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