15. November 2019, 18:00 - 15. November 2019,

Essen: Gespräch mit Ruth Weiss , Zeitzeugin aus Südafrika

Kolonialstaaten haben in den vergangenen Jahrhunderten Macht ausgeübt, Herrschaftsverhältnisse ausgebaut und die eigene wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung auf Kosten von Millionen Menschen unter anderem in Ländern Afrikas vorangetrieben. Im Gespräch mit Ruth Weiss, deutschsüdafrikanische Zeitzeugin und Autorin, sollen koloniale Muster beleuchtet werden, die sich bis heute in der Lebensrealität vieler Bevölkerungsgruppen widerspiegeln. Hierbei wird auch auf vorherrschende Ungleichheitsysteme eingegangen, die auf europäischen kolonialen Strukturen beruhen.

Biographie:
Ruth Weiss ist 1924 in Fürth geboren und floh 1936 mit ihrer jüdischen Familie vor dem Naziterror in Deutschland nach Südafrika. Ruth Weiss setzte sich bereits früh gegen Rassismus und die Apartheid in Südafrika ein. Sie hatte engen Kontakt zu Nelson Mandela und vielen anderen Mitstreitern der afrikanischen Freiheitsbewegung und gilt als eine der wichtigen afrikanischen Stimmen gegen Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Antisemitismus.

Ihr Roman „Meine Schwester Sara“ wurde in vielen Schulen als Prüfungslektüre aufgenommen. Als Zeitzeugin kann Ruth Weiss die historischen Daten mit persönlichen Erlebnissen veranschaulichen und teilt ihr Wissen und ihre Erfahrungen gerne in Veranstaltung an Schulen, Weiterbildungseinrichtungen und Abendveranstaltungen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos!

Beginn
15. November 2019, 18:00
Ende
15. November 2019,
Ort
Der CORRECTIV Buchladen, Akazienallee 10, 45127 Essen
Veranstalter
Exile Kulturkoordination e.V.
Kontaktperson
Kerstin Rosery
Telefon
0201 / 74798840

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