„Welcome to Sodom“- Premiere in Düsseldorf mit Regisseur Christian Könes

© Camino Filmverleih

Agbogbloshie ist ein Stadtteil in Ghanas Hauptstadt, Accra. Einst war dies ein idyllisch an der Lagune von Korle gelegener Ort. Vor 80 Jahren fanden hier noch Segelregatten statt. Heute ist die Lagune eine schwarze, stinkende Kloake, und Agbogbloshie eine der größten Elektro-Müllhalden der Welt. Willkommen in der Hölle auf Erden.

Rund 50.000 Frauen, Männer und Kinder leben und arbeiten hier gefangen in einem Zyklus von Armut und Hoffnungslosigkeit. Sie selbst nennen diesen Ort „Sodom and Gomorrah“. Der Dokumentarfilm „Welcome to Sodom – Dein Smartphone ist schon hier“ lässt die Zuschauer hinter die Kulissen von Europas größter Müllhalde mitten in Afrika blicken. Es ist wesentlich teurer, einen alten Computer  sachgerecht in Deutchland zu entsorgen, als ihn nach Ghana zu verschiffen. In Europa wächst Elekrtoschrott um ca. 3-5% pro Jahr, laut UN Angaben. Das heißt, es gibt immer mehr e-waste. Und irgendwo muss er hin. Und so landet der Elektroschrott der Wohlstandsgesellschaft häufig in Ghana. Der Film zeigt die Konsequenzen unseres stetigen Wachstums und porträtiert die Verlierer der digitalen Revolution.

Zur Düsseldorfer Premiere und Eröffnung der Eine Welt Tage am Donnerstag, den 2.8. um 19 Uhr im Bambi, kommt Regisseur Christian Könes.

Ein Junge sortiert Kabel © Camino Filmverleih

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