Diversity ist in vielen deutschen Unternehmen kein Thema

 

Nur 53% der Arbeitnehmer in Deutschland geben an, dass ihr Arbeitgeber Wert auf Diversität legt – der zweitschlechteste Wert in Europa. © obs/Randstad Deutschland GmbH & Co. KG

Nur etwa die Hälfte aller Arbeitnehmer*innen (53%) in Deutschland glauben, dass ihr Arbeitgeber ein Interesse hat, die Vielfalt der Gesellschaft auch auf dem Arbeitsmarkt abzubilden. Das ist der zweitschlechteste Wert im europäischen Vergleich – nur in Tschechien hat Diversität einen geringeren Stellenwert. Zu diesen Ergebnissen kommt das aktuelle Arbeitsbarometer des Personaldienstleisters Randstad. Die Online-Umfrage wird in 33 Ländern vierteljährlich durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.

Mit rund 550 Niederlassungen in 300 Städten  ist die Randstad Gruppe ein führender Personaldienstleister in Deutschland und hat somit gute Einblicke in die Situation auf dem Arbeitsmarkt.

Viele Unternehmen in Deutschland legen kaum Wert auf Diversität unter den Beschäftigten. Dabei können Unternehmen, die gezielt Vielfalt unter den Beschäftigten fördern, sich für junge Talente als attraktive und weltoffene Arbeitgeber präsentieren. Außerdem unterstützt Diversität Unternehmen, mit gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Trends Schritt zu halten – denn wer Arbeitnehmer mit mehr Perspektiven an Bord hat, findet kreativere Lösungen für zukünftige Herausforderungen.

Ein guter Weg, Diversität an den Arbeitsplatz zu bringen, sind öffentliche Leitlinien für den Umgang mit Beeinträchtigungen und Vielfalt. Aber nur 39% der Unternehmen in Deutschland haben laut Randstad Arbeitsbarometer solche Leitlinien für Diversität und Inklusion aufgestellt. In anderen europäischen Ländern sind es deutlich mehr als die Hälfte.

Im Netz

Partner

Träger der Fachstelle Empowerment und Interkulturelle Öffnung

Die Fachstelle ist Teil des Eine-Welt-Promotorinnen-Programms

In Zusammenarbeit mit dem

Gefördert von

im Auftrag des

und der Landesregierung NRW