21. März ist internationaler Tag gegen Rassismus – mit Aktionen in Köln

Mit zahlreichen Veranstaltungen wird weltweit der 21. März als Tag gegen Rassismus begangen. Der Tag erinnert an das Massaker von Sharpeville, 1960, als friedlich demonstrierende schwarze Menschen im damaligen noch Apartheid-Südafrika von den Gesetzeshütern ihres Staates erschossen wurden. Am 21. März wird weltweit der Opfer von damals gedacht und gegen Rassismus mobilisiert. „100 % Menschenwürde – gemeinsam gegen Rassismus“  so lautet wieder das Motto des „Internationalen Tages zur Beseitigung der Rassendiskriminierung“.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ besagt der erste Artikel unseres Grundgesetzes. Wo die Menschenwürde tatsächlich geachtet wird, kann Rassismus nicht gedeihen. Und doch wird die Würde vieler Menschen tagtäglich angetastet.

500 Angriffe auf Geflüchtete allein im letzten Jahr in Nordrhein-Westfalen, Stimmungsmache rechtspopulistischer Parteien gegen
Einwanderer, Hetze in den sozialen Netzwerken, rassistische Kontrollen und immer noch zu viele offene Fragen zum NSU-Komplex sind nur einige Beispiele aus jüngster Zeit, die uns vor Augen führen, dass der Kampf gegen Rassismus eine alltägliche Herausforderung für unsere Gesellschaft bleibt.

Am 21. März 2017 findet von 15 – 18 Uhr in der Kölner Innenstadt vor der Antoniterkirche (Schildergasse 57) ein Programm mit Theater, Musik und Performance sowie vielen Möglichkeiten zur Information statt.  Mit den Aktionen soll ein ein Zeichen für Tolerenz sowie gegen Rassismus und Diskriminierung gesetzt werden.

Es treten u. a. auf: Projekte von SKM und IN VIA, die Theatergruppe Import/Export (Schauspiel Köln) und der Kabarettist Fatih Çevikkollu.

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